Am Wochenende war es einmal wieder so weit – ein Besuch in Magdeburg stand auf dem Programm
. Den Termin hatten wir bereits im Dezember festgelegt, als wir die Weihnachtsmärkte in Magdeburg und Berlin unsicher gemacht haben. Bereits zu diesem Zeitpunkt stand fest: Hey, wir müssen unbedingt einmal auf den Brocken!
Und an diesem Wochenende war es nun soweit. Ich hatte ja noch etwas Urlaub und war daher am Freitag deutlich flexibel – konnte mich also nach Nancy und Holger richten, die mich wieder aus Prenzlau abgeholt haben. So fuhren wir gegen 14.00 Uhr nach Magdeburg und wir saßen um 16.30 Uhr bei Steffi (Happy Birthday) und Cornell am Kaffeetisch – tolles Timing.
Nach dem Schmieden der Pläne zur Erlangung der Weltherrschaft ging es am Abend noch zur Stärkung ins Kartoffelhaus. Das kannten wir schon und auch diesmal wurden wir nicht enttäuscht. Der Abend war dann nicht mehr so sehr lang, denn für den Samstag hatten wir uns vorgenommen, gegen 10.00 Uhr loszufahren, was auch extrem gut geklappt hat.
So kamen wir gegen Mittag in Schierke an und wir standen vor der Wahl auf den Brocken zu laufen oder dann doch die Brockenbahn zu nehmen. Da das Wetter leider alles andere als schön war (Nebel an 306 Tagen im Jahr – so auch diesmal), stand die Entscheidung relativ schnell fest – wir werden beide Touren mit der Brockenbahn fahren. So lösten wir unsere Schnäppchen-Tickets für je 24 Euro pro Person und warteten auf die Bahn. 24 Euro? Schnäppchen? Jepp, bereits am Sonntag, 01.03.2009 kosten beide Touren schon 26 Euro – welch ein Glück für uns
. Mit 20-minütiger Verspätung dampften wir, im wahrsten Sinne des Wortes, also ab und fuhren mit der Harzbahn auf eine Höhe von 1.141 m ü. NN zum Brockengipfel.
Nach der anstrengenden Fahrt erwartete uns ein lukullisches Mahl in einem mensa-artigen Speisesaal Restaurant. 9 Euro für ein Schnitzel, ein paar Pommes und eine kleine Cola – den Unterschied zur Mensa hatten wir somit relativ schnell entdeckt
.
Danach standen noch die wichtigen Dinge wie, SchneeEismann bauen an. Nachdem ich unserem Geschöpf immer und immer wieder eine Eisschollenmütze aufgesetzt habe, war schnell klar – Jacques war geboren. In einem eifrigen Arbeitseinsatz entstand somit in perfekter Teamarbeit von Cornell, Holger und mir ein einzigartiger Eismann.
Im Anschluss nutzten wir die Chance zum Gruppenfoto, wärmten wir uns noch etwas auf und nahmen dann die letzte Bahn vom Brocken zurück nach Schierke, wo mich dann dann doch die Müdigkeit ereilte.
Am heutigen Sonntag ging es dann nach dem Frühstück wieder auf die Autobahn in Richtung MV. Das war mal wieder ein tolles Wochenende mit verdammt viel Spaß, welches sicherlich noch lang in Erinnerung bleiben wird.
PS: Ich war heute morgen doch gar nicht maulig *g*.
PPS: Alle Fotos des Wochenendes in der Bildergalerie.

