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Kantine? Nein, danke!

Heute hat es unsere Kantine unser Betriebsrestaurant endlich geschafft mich zu vergraulen. Ein regelmäßiger Esser weniger für den aktuellen Pächter … Herzlichen Glückwunsch!

Ja, der Lars geht nicht mehr in der Kantine essen. Klingt komisch, ist aber so.
Schlecht und teuer kann ich auch woanders essen, dachte ich mir so, auch wenn ich für diese Erkenntnis ein Jahr gebraucht habe.

Aber was sind die Gründe? Ich sag’s mal so: Irgendwie kann ich nicht akzeptieren, dass um 12.10 Uhr einige Sachen, wie Reis einfach mal alle sind. Weiterhin entspricht jetzt eine Auswahl zwischen Kohleintopf, Schweinshaxe und Milchreis nicht unbedingt meinen Wünschen. Höhepunkt und ausschlaggebendes Argument bildete jedoch heute meine Schuhsohle mein Schnitzel. Es wurde nur durch den Tellerrand am Wegschwimmen im eigenen Fritierfett gehindert.

Und was gibt’s nun? Da ich ja auf meine warme Mittags-Mahlzeit nur höchst ungern verzichte, werde ich es nun so wie Maja, Daniela und Martin machen. Das Essen wird von zu Haus mitgebracht & dann in der Mikrowelle nochmal warm gemacht.
Da weiß ich dann wenigstens was ich habe und kostengünstiger ist es allemal.

2 Kommentare zu “Kantine? Nein, danke!”

  1. Steffi sagt:

    Sehr gute und vor allem gesunde Entscheidung. Ich bin durchaus deiner Meinung, dass Essen seine natürliche Farbe und auch noch den eigenen Geschmack haben sollte. Und auch den Fritieröl-See finde ich persönlich ziemlich abstoßend-allein das Wort “Fettauge”-bäh! Hej, und nachdem ich gesehen habe, dass die Spiegeleier schon um 9 Uhr in ihrem halbwarmen Zwischenlagen Position bezogen hatten, war auch für mich klar: hier ess ich nix mehr. Glücklicherweise gibt es ja auch noch Alternativen: Selbstversorger, Pausenoase aka Schumpa, diverse Pizzadienste, etc. Vielleicht sollten wir zum Boykott der Kantine aufrufen. Leider hat ja die letzte “Wir kochen mal was Gesundes” -Aktion der Kantine nicht wirklich lange gefruchtet.
    In diesem Sinne: guten Hunger und lass es dir schmecken!

  2. Von der Firmenkantine, Schnippo-Verehrern und Salatknabberern…

    So wichtig wie das Arbeiten und „produktiv sein“ im schweren, arbeitssamen Wochenalltag ist eben auch die Verpflegung. Nicht selten wandert der Blick bei Vielen bereits 11.30 Uhr zur Uhr, weil der Magen mit einem merkwürdigen Gurgel-Geräusch das …

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